Kleine Leseprobe

»Verdammt.« Ich versuche aufzustehen, doch meine Beine sind wie Pudding.
»Alles in Ordnung?« Die Stimme von eben. Und ihr Besitzer fasst mich beim Arm und hilft mir auf.
»Was? O ja, danke. Sehr nett von dir.« Ich drehe mich zu meinem Retter um und bin einigermaßen überrascht, Diego zu sehen. Kein Wunder, dass er mich so einfach hochheben konnte und – kein Wunder, dass die Leute abgehauen sind. »Gut, dass du in der Nähe warst.«
Diego nickt und sieht mich prüfend an. »Ich bin kurz nach dir aus dem Anwesen gegangen und habe gesehen, dass die in deine Richtung gelaufen sind.«
»Oh … das habe ich nicht mitbekommen.« Wie auch du Depp, du bist voll wie eine Haubitze.
»Hast du es weit nach Hause? Ich würde mich an deiner Stelle nicht darauf verlassen, dass sie nicht ein Stück weiter unten auf dich warten.«
»Ähm …« Meine Antworten werden erfrischenderweise immer einfallsreicher. Die Fantasien, in denen ich Diego klare Ansagen mache, stellen sich schämend in eine Ecke. »Noch ein bisschen.«

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